Die Gleichheit Jesus und der übrigen Menschen

1 Jugend Jesus
1.1 Vorrede über seine Jugend

1.1.1 Die Gleichheit Jesus und der übrigen Menschen

Als Jesus in die Welt geboren wurde, ward er einem jeden anderen Menschen gleich, mit allen Voraussetzungen, Schwierigkeiten und Problemen, wie sie ein jeder andere Mensch zu erleben hat[1]. Erst nach und nach konnte er den Vater in sich groß werden lassen. Dies tat er mit aller ihm innewohnenden Kraft und Hingabe.

Da auch ihm die Erinnerung an alles vor der Geburt Gewesene genommen wurde, musste er aus sich selbst heraus Gott zu lieben lernen, ihm zu vertrauen und an ihn zu glauben – so müsste es ein jeder heute lebende Mensch ebenso tuen.

Der Lohn für solches ist immens hoch, denn der Mensch wird eins mit Gott werden, allerdings ohne assimiliert zu werden, sondern auf ewig bei seiner Persönlichkeit zu verbleiben.

Gott schuf den Menschen nach seinem Vorbild. Das bedeutet, dass im Menschen bereits alles vorhanden ist, um Gott ähnlich und sogar gleich zu werden. Jesus machte dieses uns allen vor, doch nur wenige folgten ihm; einer der aller Größten hieß Bruno Gröning, dem wir eine eigene Internetseite gewidmet haben.

Doch wie sieht es mit uns selbst aus? Wie nahe stehen wir Gott? Wieso nur sind wir um das Wohl unserer Kinder besorgt, doch von Gott und Jesus, dem Heiland, dem Größten, unantastbarsten Schutz im Leben, halten wir die kleinen Menschen fern?

Jesus berichtet:

»Ich lebte die bekannte Zeit bis zum dreißigsten Jahre geradeso, wie da lebt ein jeder wohlerzogene Knabe, dann Jüngling und dann Mann, und musste durch den Lebenswandel nach dem Gesetze Mosis die Gottheit in Mir – wie ein jeder Mensch Mich in sich – erst erwecken.

Ich Selbst habe müssen so gut wie ein jeder andere ordentliche Mensch erst an einen Gott zu glauben anfangen und habe Ihn dann stets mehr und mehr mit aller erdenklichen Selbstverleugnung auch müssen mit stets mächtigerer Liebe erfassen und Mir also nach und nach die Gottheit erst völlig untertan machen.

Also war Ich, als der Herr Selbst, ein lebendiges Vorbild für jeden Menschen, und so kann nun deshalb auch ein jeder Mensch Mich geradeso anziehen, wie Ich Selbst die Gottheit in Mir angezogen habe, und kann mit Mir selbständig eben also völlig Eins werden durch die Liebe und durch den Glauben, wie Ich Selbst als Gottmensch in aller endlosen Fülle vollkommen Eins bin mit der Gottheit.«

Worte Jesus: JJ, V, 1-3
Foto: Theo von Hofstede, Abends auf dem Niel


[1] Auch Jesus und seine Familie gerieten gelegentlich in die Armut. Da dann war einfach kein Geld vorhanden, um die sechsköpfige Familie zu ernähren. Ursache war schlicht der Umstand, dass die Zimmermannsfamilie einfach keine Aufträge erhielt, obwohl sich Josef, Jesus Nährvater, einen ganz ausgezeichneten Ruf erarbeitet hatte.


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